Ich möchte hier ein wenig Infos einholen, bevor ich loslege und Mist baue.
Grundsätzlich suche ich eine Alternative zu meinen Hochbeeten bzw. den in Überzahl herumstehen 60L Maurertrögen für Salat und Tomaten.
Irgendwie bin ich dabei auf Aquaponik gestoßen, wobei ich gerade in kleinen Euroboxen mit klassischer Ebbe Flut und DWC Hydrokultur experimentiere.
WAS HABE ICH VOR:
Ursprungsidee wäre ein 1000L IBC chop and Flip System gewesen:
Darin Forellen und oben halt Gemüse.
Das scheitert jedoch am Einspruch: zu groß! Meiner Regierung.
Und ja: Forellen sind auch nicht Ideal.
Standort: an einer Südseiteigen Betonstützmauer auf Pflasterboden, ohne Überdachung. Im Sommer sehr heiß, im Winter zu kalt, also eine reine Saisonanlage für den Einstieg.
Kompromiss und neuer Plan
Alles auf Basis von 60x80er Euroboxen:
Einmal mit 52cm Höhe x also rund 200L als Fischbecken,
Darüber eine 32er Box mit Blähton für die Pflanzen.
Entweder mittels Glockensiphon oder einfache Regelung über eine Pumpe, jedenfalls als Ebbe-Flut System.
Ich träume davon afrikanische Welse zu halten - aber dafür reicht wohl der Tank nicht aus?
Ich stelle das ganze einmal generell zur Diskussion und ersuche euch um euren Input (und Nachsicht mit einem Newbie)
Ich komme aus Oberösterreich, bin 40 Jahre alt und Wohne auf einem aufgelassenen Bauernhof.
Ich habe einige Fragen zur Aquaponik und versuche mich hier schlau zu machen,
ich habe aus Nachzuchten verschiedene (gesunde) Tilapia gegen kleine Entschädigung abzugeben.
Es sind etwa 250 Stück.
Ca. 100 St. mit etwa 2-3 cm (0,50€)
Ca. 100 St. mit etwa 6-9 cm (1,00€)
Ca. 50 St. mit etwa 10-12 cm (2,00€)
Abzuholen wären die in NRW, 59425 Unna
Gerne auch für später reservieren.
Wenn Interesse besteht, schicke ich auch gerne Bilder.
wir sind eine Gruppe von Interessierten, die sich in einem Verein zusammengeschlossen haben und bauen nun eine Aquaponikanlage. Sie besteht aus: 3 IBC Tanks für Fische, einem DWC Becken(9x1.2m) und einem EbbnFlow Becken mit Blähton.
Nun müssen wir uns entscheiden, woraus wir die Rafts für das DWC Becken bauen. Uns ist besonders wichtig, dass es lebensmittelsicher ist. Nachhaltigkeit wäre auch gut.
Es gab die Idee so eine Platte zu nehmen:
Obi's xps-hartschaum-daemmplatte, 50mm
Wie ist eure Einschätzung bezüglich Lebensmittelsicherheit?
Was für Materialien verwendet ihr für eure DWC-Rafts
Hallo Zusammen,
ich bin inzwischen gut über 2 Jahre im Aquaponik Bereich.
Ich hätte gut Lust mich mit anderen Aquaponikern zu verknüpfen.
Wie im Titel zu sehen komme ich aus der Münchner Gegend. Meldet euch gerne bei mir, sei es über direkt Nachricht oder hier im Forum solltet ihr auch aus der Gegend kommen.
Mein Ziel ist es in einen guten Austausch zu kommen und sich gegenseitig zu unterstützen. Und wer weiß, vielleicht ergeben sich gemeinsame Projekte.
ich lese (unter anderem hier) schon eine Zeit lang zum Thema Aquaponik in diversesten Konstellationen.
Nun wollte ich mal meine Gedanken zu meinem Projekt vorstellen und nachfragen, was die Gemeinde dazu sagt.
Meine Voraussetzungen:
Männlich, 30 Jahre und genügend Platz zur Verfügung (für den Anfang zumindest ;-))
Zwecks Klima: Komme aus der Steiermark
Mein Vorhaben:
Ich möchte mit 3 IBC Tanks (isoliert für möglichen Ganz-Jahresbetrieb) den Afrikanischen Wels halten und dies in das Gewächshaus (Größe: 4x10 m) leiten.
Es soll aber zusätzlich noch ein zweites System erstellt werden - quasi im Nebenraum für Kaltwasserfische (Regenbogenforellen). Beides ist in einem alten Wirtschaftsgebäude untergebracht.
Unter den Tanks für die Welse würde ich Heizmatten auslegen.
Die Tanks für die Regenbogenforellen sollten mit dem daneben befindlichen Kühlraum runter gekühlt werden.
Also Temperatur sollte für beide Systeme kein Problem sein.
Das Wasser der Forellen läuft auch ins Gewächshaus, jedoch wird das Wasser nicht mit jenem der Welse vermischt.
Ich habe mir für die Forellen einen Rundtank mit ca. 2.200 bis 3.000 Liter gedacht und als Filter 2 IBC - Tanks.
Zum Gewächshaus:
ich habe hier zwei Medienbeete mit Blähton (je System eines) - diese laufen am Rande des Gewächshauses entlang.
sie werden am Ende der Medienbeeten mit einem Rohrsystem mit Absperrern und einem Pufferrohr dazwischen verbunden sein.
Sinn sollte dieser sein, dass ich beim Ausfall eines Systemes nur eines der beiden Medienbeete ebenfalls „aufgeben“ muss, aber der Rest weiterversorgt werden kann.
Aber zuerst von Anfang an:
Warmwassersystem:
Medienbeet mit Blähton am Gewächshaus entlang geht in einer DWC retour.
Kaltwassersystem:
Medienbeet mit Blähton am Gewächshaus entlang (andere Seite) geht mit einem NFC System retour.
Sollte zum Beispiel das Warmwassersystem ausfallen, möchte ich mit dem Kaltwassersystem das DWC mitversorgen können durch Umschalten der Absperrer - ich hoffe ihr wisst, was ich meine.
Ich weiß natürlich, dass es ohne genaueren Angaben der Teile bzw. Zeichnungen schwierig ist das Ganze zu durchblicken bzw. ein Feedback zu geben.
Werde mich bemühen morgen zumindest eine Zeichnung nachzuliefern!
Bis dahin - herzlichen Dank schon mal für die Rückmeldungen!
Dann will ich auch mal!
Mein Name ist Rainer, bin 61 und komme aus Unna (bei Dortmund). Interesse habe ich schon etwas länger und habe mir z.B. auf Youtube einiges in Richtung Aquakultur angesehen. Auf Aquaponik bin ich erst durch den ein oder anderen Beitrag/Video gestoßen.
Ok, fand ich sehr interessant. Also etwas in die Sache vertieft…..Nach nur 2-3 Wochen stand meine Entscheidung. Es wird eine Aquaponik! Aquakultur innen/Hydro aussen.
Ich habe mich dann entschieden, eine Anlage wie die von dem Österreicher „Andersfarm“ nachzubauen. Gibt es ein Video auf Youtube!
Also ran ans Werk. IBC‘s stehen mir genügend zur Verfügung. Alles andere habe ich mir dann besorgt. Bilder kommen später!
Nach einer Bauzeit (allein) von etwa 10 Tagen, konnte ich die Anlage in Betrieb nehmen. Erst einmal ohne jeglichem Besatz.
Ich habe mich dann auch hier im Forum angemeldet und einiges von „alten Hasen“ gelesen.
Da der liebe Stephan hier ja eine Alleinunterhaltung geführt hat 😉 und er nicht mal 10 km entfernt wohnt, habe ich ihn kurze Hand angeschrieben. So nahm das Schicksal seinen Lauf……..Kennen gelernt, sympathisch gefunden, Kontakt gehalten und gegenseitiger Besuch.
Zwischenzeitig konnte ich für ganz „kleines“ 30 Tillis mit 8-10 cm bekommen. Abgeholt und erst einmal in mein 400 Liter Aquarium bei 26 Grad schwimmen gelassen. Weiterhin habe ich 5 ca 20-25 cm Tillis von jemanden bekommen, der es nicht geschafft hat Nachwuchs zu züchten. Was soll ich sagen, seit gestern bauen die sich nach 5 Tagen ein Nest! Ich vermute es sind 3 Weibchen und 2 Böcke. Mal sehen was passiert.
Soweit so gut. Bisher läuft alles prima. Alles weitere dann hier im Forum!
Als nächstes wird die Hydrokultur direkt an die Aussenwand angeschlossen. Größe und Pflanzen sind gerade in Planung.
Da ich technisch (Wärmepumpe, Lüftungen, Photovoltaik usw.) relativ gut ausgestattet bin, wird die Anlage durchlaufen.
So, dass war es erst einmal für den Anfang.
Bei Fragen immer her damit……
Gruß
Rainer
Ich möchte im Winter eine "Mini" Aquaponik im Innenraum bauen. Becken wird aus Transparenten HDPE Platten geschweißt, Vorfilter/mechanischer Filter und die Biostufe dem Größenverhältniss angepasst und ebenfalls selbst gebaut/geschweißt. Geplant ist ein zwei Kreislauf System, das Fischbecken soll 200 Liter fassen.
Nun ist die Frage über die Fischart. Ich möchte die Fische nicht verzehren und später in ein 3.000 Liter stehenden Tank (1,5x2m DxH) umsiedeln. (siehe Link)
tankhandel.de/Wassertank-PE-oberirdisch-stehend-3000-Liter
gedanklich bin ich bei Goldfischen, da diese nicht allzu groß werden und ich demnach Stückzahlentechnisch gut variieren könnte, um den Bestand auf die Ertragsleistung zu optimieren?
zweite Wahl wären evtl. Karpfen aber diese werden denke ich zu groß für den Tank ?!?!
Vielleicht habt Ihr noch eine bessere Wahl von nicht verzehrbaren Fisch der passen würde.
Hallo Liebe Aquaponik Gemeinde,
ich bin neu hier und stelle mich dementsprechend einmal bei euch vor :)
Mein Name ist Patrick, ich komme aus Bayern (genau genommen vom Weißwurst Äquator) und bin 30 Jahre alt/jung.
Ich habe bereits einige Jahre Erfahrung in der Koihaltung und dementsprechend auch viel Erfahrung bzgl. Autotrophie/Heterotrophie und Hydrodynamik
in eigener "Forschung" sammeln können.
Da die Koihaltung auch mein einziges Hobby ist, baue ich in meiner Freizeit für die ein oder anderen Freunde/Verwandte automatisierte Endlosbandfilter
die ich selbst entwickelt habe.
Da ich mich aktuell selbst in die ganze Aquaponik/Hydroponik einlese und bemerke, dass ich sehr viel von der Koihaltung ableiten kann, fällt es mir recht einfach
die Zusammenhänge zu verstehen.
Die einzige Frage die ich mir stelle ist folgende:
Ich möchte jetzt im Winter eine "Mini" Aquaponik im Innenraum bauen. Becken wird aus Transparenten HDPE Platten geschweißt, Vorfilter/mechanischer Filter und die Biostufe dem Größenverhältniss angepasst und ebenfalls selbst gebaut/geschweißt. Geplant ist ein zwei Kreislauf System, das Fischbecken soll 200 Liter fassen.
Nun ist die Frage über die Fischart. Ich möchte die Fische nicht verzehren und später in ein 3.000 Liter stehenden Tank (1,5x2m DxH) umsiedeln. (siehe Link)
tankhandel.de/Wassertank-PE-oberirdisch-stehend-3000-Liter
gedanklich bin ich bei Goldfischen, da diese nicht allzu groß werden und ich demnach Stückzahlentechnisch gut variieren könnte, um den Bestand auf die Ertragsleistung zu optimieren?
zweite Wahl wären evtl. Karpfen aber diese werden denke ich zu groß für den Tank ?!?!
Vielleicht habt Ihr noch eine bessere Wahl von nicht verzehrbaren Fisch der passen würde.
ich bin Benjamin, neu hier Forum und baue gerade an einer privaten Aquaponikanlage und wenn der Biofilter erstmal einläuft, finde ich bestimmt die Zeit die Anlage mal im Detail vorzustellen.
Da es sich um eine Solar-Inselanlage handelt, muss ich den Energieverbrauch im Auge behalten und bin deshalb auf der Suche nach einem Medium für den Biofilter, das auch mit relativ wenig Luftzufuhr gut arbeitet. Meine eigene Recherche zu diesem Thema war wenig Hilfreich. Zwar gibt es auf dem Markt eine ganze Reihe von Medien, allerdings habe ich keine guten Aussagen über die vom jeweiligen Medientyp benötigte Luftmenge gefunden.
Kurz zu den Eckdaten des Filters: Mein Biofilter ist ein 120l Fass, ich würde gerne 50l Medium einbringen und es stehen maximal 400l Luft zur Verfügung.
Hier zur Übersicht nochmal meinen Fragen:
1. Hat jemand von euch Erfahrung wieviel Luft pro Liter Medium benötigt wird?
2. Ob jemand Medien kennt, die mit weniger Luft besser arbeiten als andere?
Ich hoffe, ich habe keine alten Beiträge übersehen, die dieses Thema bereits behandeln, wenn dem so ist, würde ich mich über einen Hinweis freuen.