bin gerade am überlegen was wir im winter machen. haben einbeheizbares gewächhaus. die heizung zieht aber massig strohm... is ja logisch. hab schon über eingraben oder tank schwarz anstreichen nahcgedacht.
hat wer informationen wie viel energie man braucht um nen ibc zu heizen wenn er eingegraben und iroliert ist? nur grob überschlagen. mehr wird man ja auch nicht sagen können
bin aktuell auf der Suche nach Fischen die nicht so groß werden, und vor allem nicht beheizt werden müssen.
Kurz was zu meiner Person:
Ich bin ein durchgeknallter hydropotaniker der bisher viel experimentiert hat auf Nährstoffbasis.
Natürlich funktioniert dies, allerdings nicht so wie ich gerne betreiben würde, da die Nährstoffkonzentrationen teilweise schon sehr "scharf" sind.
Habe dieses Jahr ein Projekt mit Tomaten betrieben, hatte früher schon große Barsche und habe mir für den Winter ein 100x50x50cm Aquarium besorgt.
Ja es wäre eine Option 1M zu 2-3W Tilapia zu halten, allerdings fange ich mit Chilis normalerweise schon in Februar an, und würde ungern erst im Mai/Juni mit Jungfischen im Gewächshaus starten.
Hej,
würde gerne in meinem Aquaponicsystem einen permanenten Wasserkreislauf mittels einer Membranluftpumpe realisieren.
Kurze Erklärung: Luftschlauch der Pumpe ist im Ansaugrohr des Fischbeckens. Durch den Luftstrom wird die Dichte des Wassers verringert und das Wasser steigt nach oben.
Vorteil: Permanente Wasserbewegung, gleichzeitige Sauerstoffanreicherung, geringe Leistungsaufnahme der Pumpe.
Mein Problem: Wie groß muss ich die Pumpe dimensionieren, welche Leistungsaufnahme bzw. wie groß muss der Luftstrom sein, damit ich das Wasser auf 1,50 -1,70m anheben kann?
Vielleicht kann mir ja jemand helfen!
MfG Rajko
ich möchte hier die Gelegenheit nutzen, mich innerhalb dieses Forums vorzustellen.
Mein Name ist Reinhard Gerlach. Als studierter Agraringenieur habe ich im vergangenen Jahr bei einer landwirtschaftlichen Anlagenbaufirma Aquakultur-Kreislaufanlagen planen und betreuen dürfen und war weiterhin u. a. für die Kontrolle der Wasserwerte verantwortlich. Derzeit bin ich in Berlin als Doktorand tätig und bearbeite ein Aquaponik-Projekt. Ich erhoffe mir interessante Diskussionen und neue Ideen innerhalb dieses weitgefächerten Bereichs.
ich war gestern noch schnell beim Baumarkt und hab mir ein paar Rohre und Blumenkästen besorgt und an meine Aquariumanlage angeschlossen und Samen ausgesät. Hier das Ergebnis, sowie zwei Fotos von meiner Mini-Störkreislaufanlage, in der zur Zeit 3 Sterlets und 1 sibirscher Stör schwimmen und prächtig abwachsen.
Ich hab mir jetzt mal viele Filmchen bei Youtube angeschaut und die Bastelkunst der meisten in Ehren.
Aber bei vielen kommt heraus, daß sie ziemlich wenig auf die Bedürfnisse der Fische eingehen, sie dienen dort anscheinend nur als Mittel zum Zweck.
Selbst wenn diese irgendwann geschlachtet werden sollen, so sind wenigstens minimale Grundlagen zu schaffen.
Schwimmfreudige Fische in eine hochgezogne Tonne zu sperren kann nicht Sinn und Zweck sein, die Grundlagen, die in der Aquaristik oder Aquakultur gelten, sind hier auch anzusetzen.
Fraglich ist nur wie man das ganze objektiv bewerten soll.
Es gibt im Tierschutz einen Maßstab dafür, das "Bedarfsdeckungs- und Schadensvermeidungskonzept", dieses besagt im Groben, das die Tiere in ihrer Haltung in der Lage sein müssen Schäden an ihrer Unversehrtheit und Gesundheit selbstständig vermeiden zu können und ihre Bedürfnisse zu decken. Im Tischutzgesetz ist dahingehend schon die "Bedürfnisgerechtigkeit" ausdrücklich geboten.
Fische, die also zu eng gehalten werden und sich gegenseitig verletzen oder schädlichen Stress erleiden und diesem nicht selber entgehen können, sowie wenn ihnen die Möglichkeiten sich zu erhalten fehlen, können nicht tierschutzgerecht gehalten sein.
Im Rückschluss bedeutet das z.B., daß Fische normale Verhaltensweisen ausleben und sich vermehren können müssen.
Ein gründelnder Fisch braucht z.B. auch Bodengrund. Vermehrung wird zwar in der Aquaponik angestrebt, aber das ist nur ein Kriterium, wenn sie erfolgreich ist. Langlebigkeit lässt sich bei Schlachtfischen ja leider nicht testen.
Im Grunde ergibt sich aus reinem Selbstnutzen für den Halter schon die Verpflichtung Stress zu vermeiden, da Stress die Fische anfälliger für Krankheiten macht und das Wachstum, sowie die Fleischqualität behindert.
Solange Fische ungestresst umherschwimmen, gut fressen, gesund bleiben und sich vermehren, daneben spezifisches Verhalten zeigen, wie z.B Gründeln und dazu die Voraussetzungen geboten bekommen, ist sicher nicht viel einzuwenden.
Aber mit den Versuchen so billig wie möglich das System zum Laufen zu bekommen, wird man sicher nicht so einfach tierschutzgerechte Vorgaben erfüllen können. Gerade beim Fischbecken kommt es neben dem Volumen auch auf die Grundfläche an.