Hi,
ich bin Yanis und studiere im Master Marine Umweltwissenschaften. Interessiere mich seit längerem für Aquakulturen auch wenn es hauptsächlich um marine Aquakulturen ging.
Da ich seit kurzem ne nette Wohnung mit großem Garten und viel Platz habe baue ich natürlich auch an. Aquaponik finde ich super spannend und will mir nun selbst ein System zulegen und fange gleich groß an.
Hab mich für die IBC-Version entschieden. Hab schon fast alles da und soweit aufgebaut. Fehlen tut jetzt eigentlich nur noch die Standpipe, ne Pumpe, und die Wassertests (obwohl ich alle Wasserwerte auch an der Uni genau messen kann) und natürlich die Fische. Daher werde ich die Tage bestimmt mit einigen Fragen auf euch zu kommen, ihr scheint mir schon sehr erfahren.
Ein paar habe ich jetzt schon!
1. Wasserlevel - Wie lange und/oder wie oft sollte der Tisch geflutet bzw. trockengelegt sein?
2. Standpipe - Besser Bell Siphon oder langsamer Abfluss mit zeitgesteuerter Pumpe?
3. Fische - Z.B. Tilapia für den Sommer? Wenn ja, wieviele wie groß, woher?
4. Pflanzen - Egal was? Hab Setzlinge von Tomaten, Zucchini, Habanero, Physalis, Kürbis.
Hey,
wer hat ein gutes Substrat zur Samenanzucht, was :
- schnell mit Samen bestücken lässt
- eine gute Kapillarwirkung hat
- für kleine Samen tauglich ist
- Bewässert werden kann
- umweltfreundlich / wiederverwendbar
- nicht vernässt
- in Mengen bis 1000 Stk noch bezahlbar bleibt
Welche bei meinen Tests rausgefallen sind
- Perlite zu leicht
- Blähton zu groß für kleine Samen und mit Taschentuch oder Watte zu zeitaufwändig
- Kokos vernässt
- Steinwolle zu teuer
- Kies zu schwer für Rafts
Bisher habe ich noch kein AP System, deshalb stelle ich die Frage mal in "Talk".
Ich experimentiere immer noch viel mit der Anzucht, speziell von Tomaten, und verwende dafür seit einiger Zeit Kokoserde. Mein Problem ist die richtige Dosierung von Nährstoffen.
Zuerst habe ich Biodünger verwendet, was irgendwie gar nicht funktioniert hat, bis ich festgestellt habe, dass es nicht funktionieren kann, weil es in Kokos zu wenig/gar keine Mikroorganismen gibt, die die Nährstoffe aus dem Dünger für die Pflanzen verfügbar macht. Außerdem stinkt der Dünger irgendwann nach Gülle, was man im Haus nicht unbedingt braucht.
Deshalb hab ich jetzt einen mineralischen Flüssigdünger besorgt, NPK 6-7-8. Leider habe ich da immer noch Schwierigkeiten. Die jungen Blätter werden gelb und die Blattadern zeichnen sich grün ab. Das soll ein Anzeichen für Eisenmangel sein. Der Dünger hat 0,03% Eisen
Es kann jetzt sein, dass einfach zu wenig Eisen verfügbar ist, es kann aber auch sein, dass die Aufnahme von Eisen durch eine Überdüngung mit Phosphor behindert wird.
Der pH Wert liegt zwischen 6 und 7, sollte also gut sein (gemessen mit einem Teststreifen, den ich einfach auf das feuchte Substrat drücke)
Hat jemand Erfahrung mit Kokoserde ohne Fischwasser? Welcher Dünger eignet sich? Wie finde ich heraus, ob es Eisenmangel oder ein Phosphat Überschuss ist ohne Pflanze und Substrat in ein Labor zu schicken?
Ich habe gerade gelesen, dass Magnesiummangel ähnliche Symptome zeigt. Auf dem Dünger ist kein Magnesium angegeben. Also durchaus auch eine Möglichkeit
Hallo,
ich bekomme morgen den Blähton für meine AP-Anlage.
Kann ich das Beet dann schon bepflanzen? Wie ist das mit dem Einlaufen des Systems, bilden sich die Bakterien erst im Blähton oder schon vorher wenn das Wasser eingelassen wird?
Gruß,
m86m
Geschrieben von: redbaron - 20.05.2013, 13:46 - Forum: Neu hier?
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Hallo allerseits,
Mein Name ist Stefan, komme aus der Lübecker Gegend und gehe auf die 30 zu. :rolleyes:
Ich beschäftige mich vorwiegend mit der Hydro Sparte, finde aber die Ideologie die hinter Aquaponik steht genial. Auf lange Sicht, werde auch ich ein solches System verwirklichen. Es entsteht einfach eine Art "Must have" Feeling wenn ich Anlagen wie diese: Klick mich sehe...
Ich bin also hier um Anregungen und Ideen zu sammeln und um mich hin und wieder sicherlich beim ein oder andren Thema einzuklinken.
Haupt Problematik in meinem Fall:
- Mieter (Nach Absprache mit Vermieter sicher alles machbar)
- Möchte möglichst auf Heizung verzichten (Strompreise) Daher nur Halbjähriger Betrieb?
- Ausführung geht eher in Richtung Barrelponics, d.h. mit Reservoir und Stoßflutung.
- Das ganze soll im Vorgarten installiert werden (Sonnenseite) und auch für Passanten zugänglich sein. Evtl. kleines Infoschild über Aquaponie, ähnl. wie in Zoos.
- Energieverbauch soll optimiert sein. d.h. Tagsüber soll das Reservoir möglichst mit Solar gefüllt werden. Kleiner Teichfilter (max 10W) übernimmt den Rest der Zeit.
auch ich will mich mal an der Aquaponik versuchen. Bislang ist es vielleicht noch eher eine diffuse Idee, aber ich konkretesiere meinen Plan :)
Zur Person: bin 26 Jahre jung, mit Kindern ausgestattet und stehe im Leben. Die Aquaponikanlage wird (in Ermangelung eines Grundstückes oder Gartens) in der Küche ihren Platz finden müssen. Ich sehe es vor allem als Quelle für "bio"-Gemüse und natürlich auch als Anschauungsobjekt für die Kinder. Wenn dann ein zwei mal im Jahr ein Fisch auf dem Teller landet - umso besser!
Hallo der Bau unserer großen 35m³ Anlage geht weiter.
Auf Facebook sind die Bilder gehostet, wer mag darf Lets-Grow dort auch Abonnieren, um auf dem neusten Stand zu bleiben. http://www.facebook.com/pages/Lets-Grow/169784349794019
Die Anlage soll später allen Interessierten zur Verfügung stehen.
Freue mich auf die Feedbacks von Euch.
Hey Leute,
Hab vor ner Weile gehört,dass man Tomaten Triebe auch bewurzeln kann. Habt ihr das schonmal gemacht? Benutzt ihr Hormone? Wie lange dauert der Prozess bei euch?
Meine beiden Tilapien im Aquarium waren fleißig.
Nun hätte ich rund 50 Larven (unter 1cm momentan) abzugeben.
Die Fische sind nicht von Til-Aqua und sind vom normalen Wildtyp.