ich heiße Marina, bin noch nicht ganz 29 und seit über 15 Jahren in der Aquaristik zuhause (weiß nicht mehr genau wann ich angefangen habe, mit 13 oder so). Ich habe damals wie jeder der keine Ahnung hat mit 5 Schleierschwänzen in einem so genannten "Anfänger-Aquarium" - diese nicht unbedingt optimalen 60 Liter Sets - angefangen. Vieles ging schief und lange rede kurzer Sinn: Ich habe viele Jahre gelernt, erst mit den armen Goldfischen die aus meinem heutigen Wissenstand damals alles erdenklich Schlimme ertragen mussten, dann über die Warmwasseraquaristik mit Mischbecken zu Skalarbecken hin zur Diskushaltung und auch mal ersten Zuchtversuchen. Seit 2 Jahren habe ich dann die Diskushaltung aufgeben müssen, da wir umgezogen sind und ohne aufwändige wasseraufbereitende Technik eine Diskushaltung nicht mehr möglich war. Unsere Fische wollten sich nicht an das neue Wasser gewöhnen, also mussten wir uns leider von ihnen trennen. :( Back to the roots - und trotz des Umstands sehr glücklich darüber - habe ich in meinen Aquarien nun wieder Goldfische schwimmen, Hochzuchten aus Hongkong und kleineren Provinzen Chinas - und ein paar eigen Aufgezogene.
Über die Aquaristik bin ich dann durch Zufall im www irgendwann Ende letzten Jahres auf die Aquaponik gestoßen und derzeit hellauf begeistert, und grübelnd, ob ich so etwas auf meinem kleinen Balkon realisieren könnte, einen Garten habe ich leider (noch) nicht. Fische hätte ich ja schon mal da, die werden aber am Ende des Sommers natürlich nicht geschlachtet, das wäre ein teures Festmahl :P Nun gehen meine Gedanken quer, da ich aus der Goldfischhaltung einige Faktoren berücksichtigen möchte, die aber in der Aquaponik eher vernachlässigt werden, bspw. bei der Besatzdichte. Aber dazu später mehr, wenn ich einen groben Plan habe, noch bin ich am Bücher lesen. Das Deutschsprachige eines Forenmitglieds gab mir erste Eindrücke. Nun versuche ich mich seit einer Woche mit meinem durchschnittlichen Schulenglisch an der detailierteren Ausgabe einer bekannten Schriftstellerin zu diesem Thema. Es ist ein Kampf :D Aber das wird schon. Erste Fragen folgen bestimmt, ich könnt jetzt schon drauf los schreiben, aber erst mal einlesen ^^
Ansonsten habe ich noch einen kleinen Zoo Zuhause, mein Lebensgefährte und ich kümmern uns noch um eine Deutsche Dogge, eine amerikanische Bulldogge, 2 Katern, eben den Goldfischen und anderen Aquarienbewohnern (derzeit 5 Aquarien in Betrieb, wobei eines nur zur Aufzucht ist), 11 Vogelspinnen und 2 Königspythons. Auf meinem Balkon habe ich noch einen "Miniteich", so einen Maurerkübel mit ca. 90 Litern, dort kommen im Sommer Futtergarnelen rein, die sich immer sehr dankbar vermehren und dann den Goldis gut schmecken :angel: 2. Hobby, und Haupthobby und auch Beruf meiner besseren Hälfte: Kfz =)
Einen grünen Daumen hatte ich bis jetzt nicht wirklich, habe mich aber auch nie so wirklich damit beschäftigt. In meinen Aquarien wächst auch nur, was kein weiteres Zutun braucht und die Zimmerpflanzen... okay, sie überleben, aber wirklich prächtige Pflanzen sehen anders aus.
Was kann ich noch zur Vorstellung erzählen? Meinen langweiligen Job wollt ihr gar nicht wissen. Wenn ihr Fragen habt, immer her damit, ich mache (meistens) kein Geheimnis draus ;) Ich hab hier schon als Gast bisl mitgelesen und freue mich nun, auch mal Bilder ansehen zu können und mal eure viele Erfahrungsberichte durchzustöbern... Und wenns dann bei mir losgehen sollte, wird natürlich auch alles dokumentiert.
Soweit also von mir! Schöne Grüße nördlich von Hamburg!
Schönen guten Abend,
eine kurze Vorstellung meiner Person und meiner Interessen möchte ich gerne der Forengemeinde geben:
Miposi1 ist eine Verballhornung von Michael und meinem Spitznamen Posi, bin nunmehr 55 Jährchen jung, stolzer Vater eines 21 jährigen jungen Mannes, arbeite im Fahrzeughandel. Seit ich mit 6 Jahte Heyerdahls KON TIKI gelesen habe und Unterwasserfotos von Hans Hass gesehen habe bin mit einem "Wasservirus" infiziert, Hobbies Reisen, Segeln, Tauchen und Musik.
Als Sternzeichen ein geborener (sturer) Stier sind auch die Erdverbundenheit und die Themen wie gehe ich mit Resourcen um, braucht man wirklich Atomkraft?, bringt das genmanipulierte Saatgut irgendjemanden ausser der Großkonzernen was, was macht man wenn der letzte Baum gefällt ist und der letzte Fisch gefangen ist, unsere soziale Verantwortung etc.... für mich wichtig!
Vor einiger Zeit bin ich über UTube über Aquapoic systems gestolpert und beim weitersurfen im Forum gelandet, so da bin ich!
Mir gefallen Querdenker, Künstler, Nichtkonformisten, Wissenschaftler, Menschen die nicht mit den Wölfen heulen und sich die Taschen voll Geld füllen wollen sondern positive Entwicklung vorantreiben. Meine ersten Eindrücke von der Aquaponikgemeinde sind sehr sehr positiv, ich würde und werde sicher mir Betriebe ansehen und den Einen oder Anderen mit unerfahrenen Fragen belästigen.:rolleyes:
Hallo liebe Aquaponikgemeinde
Als Neuling möchte ich mich zunächst einmal vorstelllen. Mein Name ist Philip, bin 25 Jahre alt und kommme wie der Titel es vermuten lässt aus der Schweiz.
Ich habe mich in letzter Zeit intensiv mit den Grundlagen der Aquponik auseinandergesetzt und würde mich jetzt über einen Austausch freuen. Viele Fragen sind offen besonders im Bezug auf Kleinanlagen. Leider habe ich weder den Platz noch das Geld zum eine grössere Anlage in Betrieb zu nehmen und bin mir auch bewusst, dass kleinere Systeme eher weniger stabil sind dennoch bin ich wild entschlossen etwas in Gang zu bringen:D Ab nächster Woche habe ich Freien, in dieser Zeit werde ich einen Entwurf erarbeiten und würde mich sehr über Rückmeldungen von euch freuen!
Ein Grosses Fragezeichen ist für mich zur Zeit noch die rechtliche Situation. Wie schauts z.B mit der Einfuhr von Tilapien aus, was sagt das neue Tierschutzgesetz allgmein über ein solches System usw.
Nun ich freue mich auf regen Erfahrungsaustausch und spannende Diskusionen.
Herzliche Grüsse Philip
Man muss ja auch erst mal lernen mit dem Forum umzugehen. Habe viele bisher schon viele Anregungen als Gast im Forum gekriegt aber jetzt wo´s "ernst" geworden ist möchte ich auch im Forum aktiv werden.
Im Augenblick läuft alles seit sechs Wochen glatt, was ich natürlich auch meinen zurückliegenden Erfahrungen mit Aquaristik, Aquaponik (wobei ich 1995 noch gar nicht wusste, dass das was ich damals tat, so hieß) und (laienhaft) mit Physik und Chemie zu tun hat. Aber man weiss ja nie.
Im Augenblick zeichnen sich schon die folgenden Fragen ab: 1. Wohin mit den vielen Marienbuntbarschen die am 10. Januar geschlüpft und mittlerweile schon gut zwei Zentimeter groß sind? Ich werde warscheinlich höchstens 30 brauchen. 2. Womit füttere ich sie wenn ich kein handelsübliches Flockenfutter verwenden will?
Ich weiss schon, die Biester fressen eigentlich alles - und das, dem Augenschein nach auch gern. Aber was ist gesund für die Fische und für mich?
Hoffe, die Fragen werden ich in den nächsten Wochen mit Hilfe des Forums besser klären können.
Am 11. März 2013 findet ein Seminar: Fischzucht im Gebäude an der Landwirtschaftskammer Burgenland in Eisenstadt statt. Die Inhalte decken sich weitgehend mit dem Seminar am Edelhof. Nähere Informationen und Anmeldung unter: Bgld. LK: Abt. Tierzucht 02682/702-500 oder tierzucht@lk-bgld.at http://www.lk-bgld.at/?id=2500,1759039,,
ich heiße Jens und bin 35 Jahre alt Und beschäftige mich, seit einiger Zeit mit Selbstversorgung, Permakultur
und auch Aquaponik.
Ich bin davon fasziniert und mittlerweile ziemlich "infiziert" wenn auch praktisch immer noch ganz am Anfang.
So wie es derzeit in unserer tollen Welt läuft fühlt es sich einfach gut an, etwas nachhaltiges und sinnvolles zu gestalten, was einem vielleicht mal noch echt helfen kann.
Ich habe im letzten Jahr im Grundstück meiner Eltern einen Teich gebaut. Dieser hat in etwa ein Volumen von 12 Kubikmetern und ist knapp 1,20 tief. Mehr war auf Grund der örtlichen Gegebenheiten (Auenwiesen, die nach dem Krieg mit Schutt und Schlacke aufgefüllt wurden und ganzjähriger Grundwasserstand bei knapp 1m) leider nicht drin.
Für diesen Teich möchte ich im nächsten Frühjahr 2 Flutbeete als "Biofilter mit Gemüseertrag" anlegen.
Den Teichbau habe ich schon mit dem Aquaponikgedanken im Hinterkopf angefangen und deshalb habe ich auch schon fleißig in diesem Forum als Gast gestöbert, um meine Idee etwas voranzubringen, bevor ich hier Fragen stelle die vielleicht eh schon oft ausreichend beanwortet wurden. Falls das doch passiert, schonmal Sorry :rolleyes:
Mein Projekt stelle ich euch bald in "Dein Projekt" mit ein paar Fotos und Skizzen vor....
...und löchre euch dann mit meinen Fragen :D
In den Neunzigerjahren habe ich mich schon einmal mit Aquaponik beschäftigt und ein Indoorsystem entwickelt. Allerdings wusste ich nicht, dass man das, was ich damals machte Aquaponik hieß. Ich nannte es Aquaristik 2.0 und hatte auch noch nicht im Sinn Gemüse anzubauen geschweige denn die Fische zu essen. Es waren eher Überlegungen die Standzeit des Filters zu verlängern und an natürliche Gegebenheiten anzunähern.
Das System funktionierte gut anderthalb Jahre problemlos und musste dann wegen Platzmangel aufgegeben werden.
Im verganenen Jahr recherchierte ich zum Thema Ackerbau, Viehzucht und Architektur, kurz "Urban Gardening" und stieß zu meiner Überraschung auf das Thema Aquaponik.
Um´s kurz zu machen: Seit Herbst 2012 besitze ich ein IBC-System inklusive selbst gebautem Gewächshaus und ein Wohnzimmersystem. Das Outdoorsystem ist im Ruhezustand und wird aktiviert sobald die Temperaturen es erlauben. Das Indoorsystem läuft seit Dezember.
Konstruktion: Ebbe und Flut nach Affnan. Besatz: Marienbuntbarsche; im Dezember ein Pärchen gekauft, beim zweiten Anlauf hat die Nachzucht geklappt und seit 10.01.2013 habe ich nun einige hundert davon. Im Frühling sollen die (natürlich nicht alle) in den IBC umziehen. Im Filterbeet: Tomaten, Chilies, Mangold und Hokkaido-Kürbis. Alles direkt in Tongranulat gesät und nach drei Wochen schon erstaunlich groß.
Ein herzliches Hallo aus dem Bayerischen Wald (nähe Deggendorf).
Ich bin seit dem letzten Sommer aquaponisch aktiv. Ihr kennt das ja sicher alle.
Erst im Kopf, dann im Kleinen mit Aquarium und Blumenkästen, und schliesslich bin ich unserem Garten mit einem Minibagger zu Leibe gerückt.
Meine Vision: Ein kleines Gewächshaus (4x5m), drinnen ein 4m³ Fischbecken, die Growbeds als Pflanztisch aus OSB-Platten auf einem Holzgestell. Das Gewächshaus ist als passivsolares Erdgewächshaus ausgeführt, d.h. der Boden des Hauses ist einen guten Meter tiefer als das umliegende Gelände. So soll das Temperaturspeicherverhalten des Hauses verbessert werden. Auf dem Bild bekommt man vielleicht eine kleine Idee, wie das Ganze mal aussehen soll:
20121125_150636_klein.jpg (Größe: 202,03 KB / Downloads: 483)
Das Foto ist mittlerweile nicht mehr ganz aktuell, ich werde bei Gelegenheit mal den Baufortschritt dokumentieren. Vielleicht fällt ja dem einen oder anderen was dazu ein.
Ach ja, bei der Gelegenheit: Bräuchte im Frühjahr Tilapia-Fingerlinge. Ist da jemand lieferfähig?
Anleitung Spinat (20min) :
Grosse Pfanne auf grosse Flamme, Oel , zerquetschtel Knoblauchzehen, Fruehlingzwiebeln geschnitten rein - 5min anbraten.
Guten Schluck Wasser rein (vorsicht !), Teeloeffel Salz rein - ruehren - und die Spinatblaetter dazugeben, regelmaessig ruehren - ca. 15/20min auf mittlerer Flamme. Muskatnuss mahlen und reinruehren. Dann Flamme reduzieren, die Sahne und dann den Parmesan reinruehren, ca. 3min, fertig.
Anleitung Tilapia (10min) :
Entschuppen, ausnehmen muss man nicht unbedingt wenn frisch geschlachtet.
Filetieren, die Haut an der Aussenseite kann man erstmal dranlassen (das reduziert den Verschnitt). Pfanne, Oel, mittleres Feuer anstellen. Die Seite ohne Haut salzen und pfeffern. Dann die Seite mit der Haut unten in die Pfanne, nach 1 Min das Filet drehen -- jetzt kann man die Haut sauber abziehen !!! -- nun ca. 3min auf jeder Seite braten.