Aquaponik und erneuerbare Energie. Wie Fische Pflanzen ernähren, Pflanzen Wasser reinigen und die Sonne alles am Laufen hält. Neue Möglichkeiten zu regionalen Wertschöpfung.
Am Sonntag, den 23.11.2014
14:30Uhr bis 18:30Uhr
Vorträge um 15:00Uhr und 17:00Uhr
Referent: Thomas Menz (Fisherman)
Veranstaltungsort Das Firmengebäude der Neotron GmbH - Ein drehendes Gebäude welches sein Solardach auf die Sonne ausrichtet.
Im Mühlfeld 3
36124 Eichenzell
Anfahrskizze: http://www.neotron-gmbh.de/images/storie...eibung.pdf
Forummitglieder die gerne mit dem Zug anreisen können am ICE Bahnhof Fulda mit einem unserer Elektrofahrzeuge abgeholt und wieder zum Zug gebracht werden!
Eine Veranstaltung des BUND Friends of the Earth im Rahmen der 21. Fuldaer Energiesparwochen.
ich suche nach einem Architekten, der mich im Berliner Raum bei der Planung und dem Bau eines passiven Solargewächshauses begleiten kann - natürlich mit Aquaponic.
Ich habe bisschen nachgedacht, wie viel gram Futter man die Fische geben soll und ich kann leider keine Lösung finden für mein Problem. Ich hoffe, dass jemand mir weiter helfen kann.
1. Szenario
-mit 1.2-1.3kg Futter kann man 1kg Fisch züchten.
-2 Tilapian, je Endgewicht 500g = 1kg Fisch
-9 Monaten Wachstum --> 9x30Tage füttern
-1.2kg Futter / 270 Tage = 4,44g Futter jeden Tag für 2 Tilapian
2. Szenario
Ich habe öfters gelesen, dass man jeden Tag etwa %1 deren Endgewichtes Futter die Fische geben könnte und mit dem Info komme ich auf 10g Futter für jeden Tag für 2 Tilapian.
Ich füttere selber meine Fische je nach Gefühl und schaue immer zu wie deren Appetit ist und ich gebe immer nur so viel, was die Fische in 4-5 Minuten fertig essen können. Aber ich würde gerne wissen, wie die großere Anlagen damit umgehen und auch wie die Fütterung bei kommerziellen Anlagen läuft.
Hi,
mein Name ist Martin.
Ich habe mit großem Interesse dieses Forum entdeckt.
Jetzt habe ich mal ne dumme Frage.
Was passiert mit den Tilapien, wenn die Temperatur unter 20°C oder sogar auf 10°C fällt.
Ab wann sterben sie? Ab wann ändern sich wichtige Verhaltensmerkmale?
Kriegt man es in NRW hin die Talapien auf eine ansehnliche Größe zu bekommen?
Mfg Martin
Geschrieben von: ingo_d - 06.11.2014, 10:49 - Forum: Neu hier?
- Keine Antworten
Moin,
seit dem ich (Bj. 1975) vor einiger Zeit überhaupt von Aquaponik gehört habe lässt es mich nicht mehr los.
Ich bin begeistert von der Idee der Selbstversorgung oder die eigene Herstellung
von gesunden Nahrungsmittel.
Ich mach mich im Forum auf die Suche nach Möglichkeiten und werde auch
meine Erfahrungen hier mit euch teilen.
Wäre cool hier jemanden aus der Nähe (49377 Vechta) zu treffen.
Hallo liebe Aquaponisten,
schön jetzt bei euch jetzt auch mit zu schreiben und nicht nur zu lesen.
Vor ein paar Monaten hat ein Freund über Aquaponic gesprochen und ich fand die Idee interessant, aber seit ein paar Wochen verbringe ich meine ganze Freizeit (neben kleiner Tochter und Hausbau, also leider zu wenig) mit der Informationssuche über Aquaponic im Internet.
Immer wieder stoße ich auf diese Seite und finde tolle Beiträge.
Mein Mann ist noch nicht überzeugt, wahrscheinlich aus Zeitmagel, weil der Hausbau für ihn verständlicherweise gerade wichtiger ist. Ich würde ihn jetzt gern über den Winter mit einer kleinen Indoor-Anlage überzeugen um im Frühsommer dann ein 1000l Projekt zu starten. Geplant wäre dann auch ein Gewächshaus drum herum, weil wir bald auf 1000m Seehöhe wohnen und es da doch recht kalt ist.
Für mein Indoor-System hätte ich ein gebrauchtes 120l-Aquarium mit 2 Unterbettboxen je 70l mit Blähton als Beete gedacht. Dazu zwei Pumpen (360l/h und 120l/h) plus Ausgleichsbecken 80l (Sumpf), Heizstab, Blüftungstein und 2 Lampen über den Beeten.
Zur Erklärung: Pumpe 1 (360l/h) pumpt 10min aus dem Ausgleichsbecken je 30l in die Beete.
Die Beete haben regulierbare Abläufe, die halb so schnell oder sogar noch etwas langsamer dem Fischtank das „gefilterte“ Wasser rückführen.
Pumpe 2 startet zeitgleich mit Pumpe 1 hat aber nur eine Leistung von 120l/h. Das heißt theoretisch müsste der Wasserpegel im Aquarium immer gleich bleiben.
Auf die zweite Pumpe könnte man verzichten, wenn man kein Aquarium sondern ein Plastikbecken mit Überlauf hätte. Aber das ist halt dann nicht so hübsch. :rolleyes:
So hätte ich mir das als absoluter Laie ausgedacht.
Ich würde gerne Jungfische einsetzen, die so geplant im Frühjahr Nachwuchs bekommen. Ein Männchen mit 4 Weibchen.
Welche Fischart es nun sein sollte, bin ich noch nicht ganz sicher. Eigentlich tendiere ich zu Tilapia (schnellestes Wachstum?) mit guter Heizung oder Steifenbarsch, da im Winter auch der härteste Kaltwasserfisch unseren klimatischen Bedingungen nicht trotzen können wird, einige Tage werden wir -30° C haben.
Nächste Woche hole ich mal das Aquarium, dann schau ich wie es weiter geht.
Falls ihr euch denkt, oje oje, das funktioniert sicher nicht, würde ich mich freuen wenn ihr mir eure Bedenken schreibt.
Ich bin gerade dabei, ein bisschen herumzuexperimentieren. Da ich nur eine kleine Küche zur Verfügung habe, bastel ich mir vor allem gerade einfach, kleine Systeme. In Arbeit ist gerade eins mit einem Pflanzbehälter direkt über dem Aquarium, der mit Blähton befüllt ist und ab einem gewissen Wasserstand selbst wieder direkt ins Aquarium entwässert.
Meine Frage hier dreht sich allerdings um eine andere Idee:
Ich hatte den Gedanken, eine Anlage mit einem schwimmenden Pflanzenträger zu basteln, der direkt im Aquarium schwimmt. Beim Recherchieren habe ich allerdings keine Anlage gefunden, die das genau so macht. In der Regel gibt es zwei getrennte Behälter und Filter dazwischen.
Hat da jemand Erfahrungen oder einen Link für mich, der mir da weiterhelfen kann? Wäre super.
Danke!
Hallo Aquaponiker, biete Tilapien aus meinem Aquaponik System. Aufgrung der niedrigen Außentemperaturen musste ich die Fische vor ca einem Monat in unserem Keller einquartieren. Da sie dort sehr gut gewachsen sind wird es langsam zu eng für alle. Die Fische sind zwischen 5 und 15 cm.
Hallo Aquaponiker,
wir werden die Produktserie Biohome des englischen Herstellers Aqua Bio UK in unser Portfolio aufnehmen.
Die Produkte markieren was Porosität und Besiedelungsfläche betrifft die einsame Spitze der erhältlichen Produkte für Biofilter.
Wir stehen kurz vor der ersten Lieferung direkt vom hersteller aus England.
Zur Einführung des Produktes könnt Ihr bis Montag den 3.11 alle Varianten Versandkostenfrei bestellen.
Ich würde gerne die Außensaison verlängern und drinnen günstiger die Becken heizen.
Bei der Überlegung, wie ich einen aquarientauglichen Wärmetauscher zum Anschluß an einen Pufferspeicher der Zentralheizung realisieren kann, hatte ich eine Idee.
Warum nicht einfach direkt aquarientaugliche Leitungsrohre verwenden?
Ein bei ebay gefundener Wärmetauscher bestand nach kurzer Recherche leider nicht wie gehofft aus emaille, sondern aus Kupfer. http://www.ebay.de/itm/Warmetauscher-Roh...4d262140a1
Kurz überlegte ich noch, ob man die nicht einfach in ein kleines Aquarium stellen kann, daß man dann in den IBC, bzw den Sumpf oder Teich oder wie in meinem Fall: die Maische-Bütte stellt. Immerhin habe ich ja auch zwei Becken, die nicht sehr tief, aber hoch sind, so daß eine ausreichende Wärmeabgabe an das große Becken denkbar wäre.
Haltet ihr das für realistisch?
Das Gesamtsystem hätte 3000-4000 Liter, die Glasbecken wären 80x30x60 und 120x40x70 (BxTxH) und würden entweder beide in der 2000-Liter GFK-Bütte stehen (was weniger Schwimmraum bedeutet) oder das kleine zumindest im damit verbundenen kleinen Gewächshaus, wo die beiden Zuchtregale mit insgesamt 1000 Liter stehen plus evtl weitere Becken (Sumpf, zusätzliche IBC etc).
Dann erinnerte ich mich an die 2Meter- Wiroflex-Rohre aus dem Baumarkt, mit denen ich mal rumexperimentiert hatte um Luftheber zu basteln. Daraus könnte man vielleicht so eine Art Fußbodenheizung bauen? Mir wurde allerdings bei dem Gedanken an die Preise und die vielen nötigen Fittings schlecht, aus welchem Material die wohl wären? inzwischen habe ich rausgefunden, gibt es sie auch auf 25-Meter-Rollen. Den Preis kenne ich noch nicht.
Dann schaute ich mich nach Fußbodenheizungen um und habe etwas tolles gefunden:
Diese Firma bietet Rohre aus PE und auch im Verbund mit Alu auf 100-200 Meterrollen an, zu einem super Preis, finde ich. Ich habe dort kurz angerufen und die super freundliche Auskunft hat mir prima weitergeholfen. Die Außenschicht ist also bei allen Rohren - auch dem Aluverbundrohr - PE ! Das müsste es doch schon mal prima Aquarientauglich machen. Das tolle an dem Aluverbundrohr ist, daß es nicht so ein Eigenleben führt wie das reine Plastikrohr, man muss es nicht mit Gewalt fixieren, es verträgt höhere Hitze und man kann damit super kreativ sein ohne teure Fittings.
Und es ist mit 76,- Euro für 100 Meter echt super bezahlbar, oder?
Man könnte damit doch eigentlich jedes größere Aquarium beheizen. Heizspiralen draus drehen oder flache eckige Gebilde für hinter den HMF oder im Bodengrund als "richtige" Fußbodenheizung. Das wäre doch absolut konkurrenzfähig zu diesen teuren elektrischen Dingern für Pflanzenbecken.
Seht ihr da irgendwo einen Haken oder denkt ihr auch, daß ist eine geniale Idee?
Auf was würdet ihr achten, wenn ihr das komplette System neu aufbauen würdet?
Ich wohne in einem alten Fachwerkhaus ohne Heizung, nur 3 alte Holzöfen,120qm auf zwei Etagen, zwei Kamine, davon einer doppelt belegt. Der Kontrolltermin vom Schornsteinfeger steht an, und ich werde mit Sicherheit neue Öfen kaufen müssen. Da dachte ich an wasserführende Dinger mit Pufferspeicher und statt Heizkörper Aquarien und 1-2 rundum verlaufende bodennahe Kupferrohre oder Edelstahl um einen gleichmäßigen "Wärmevorhang" an jeder Wand zu erzielen. Das ist effizienter als Heizkörper und gut gegen Schimmel. Möbel gehören eh auf Füße und nicht direkt an die Wand.