Dieser Plan ist nur noch bedingt gültig, der aktuelle Plan befindet sich hier
Hallo zusammen,
meine Freundin und ich werden Ende des Jahres umziehen, dann bekomme ich endlich den lang ersehnten Garten und kann mein Projekt starten.
Ich möchte einen Folientunnel in den Maßen 4,5m x 2,5m der Marke "Poppen" aufstellen. Im Internet - und auch hier im Forum - habe ich eigentlich nur Gutes von dieser Marke gelesen, kann jemand diesen Eindruck bestätigen?
Ich plane mit Karpfen zu beginnen, da ich gelesen habe, dass diese Anfängerfehler verzeihen und außerdem an unser Klima angepasst sind.
Im Anhang habe ich eine erste grobe Skizze zusammengeschmiert (ich war noch nie künstlerisch begabt), die ich gerne von euch beurteilt hätte.
Die Fische sollen in einem 1000 Liter IBC Tank leben, ein weiterer 1000 Liter IBC Tank wird eingegraben und dient als Pumpensumpf. Dieser eingegrabene Tank soll später zur Überwinterung der Tiere benutzt werden können.
Das aus dem Fischtank überlaufende Wasser läuft zuerst durch einen Swirlfilter, danach durch einen Moving-Bed-Biofilter (mit Hel-X) und schließlich in das Pflanzbecken. (Nicht nur an einer Stelle, ich möchte das Wasser einigermaßen gleichmäßig über ein Rohr mit Löchern verteilen)
Das Pflanzbecken möchte ich aus Holz zimmern und mit (doppelter?) Teichfolie auslegen.
Nun habe ich einige Fragen:
Ist es sinnvoller mehrere kleine Pflanzbecken und entsprechend mehrere Autosiphons zu haben? Ein Loch in der Folie würde bedeuten, dass mein einziges Pflanzbecken undicht ist.
Die Pumpensteuerung werde ich mit einem Mikrocontroller (arduino) realisieren. Ich möchte die Pumpe in einem 15/45 Rhythmus betreiben - wie könnte ich mehrere Siphons 'synchronisieren', damit alle Pflanzbecken leer sind wenn die Pumpe ausgeht und nicht ein Becken halb voll bleibt? Bei einem Siphon kann ich mit dem Mikrocontroller sehr leicht messen ob er ausgelöst hat. Die Möglichkeit ein kleines Loch in den Siphon zu bohren, über die das Becken leer läuft, kenne ich. Sie gefällt mir aber aus zwei Gründen nicht besonders gut:
- ich werde über 2000 Liter Medium haben - da passt sehr viel Wasser dazwischen, das Leerlaufen wird sehr lange dauern
- Wurzeln könnten das Loch verstopfen und damit den Siphon unbrauchbar machen
Ich habe gelesen, dass ein System ca. 6 Wochen zum Cyclen braucht, muss dieser Prozess jedes Jahr von vorne beginnen? Die für die Nitrifikation benötigten Bakterien sollen meines Wissens bei 0°C sterben. Kann man die Bakterien auch (energiesparend) überwintern?
Ich habe ein Aquarium (siehe mein Vorstellungthread) - kann ich damit den Moving-Bed-Biofilter cyclen, indem ich ihn einige Wochen vor dem Projektbeginn mein Aquarienwasser filtern lasse? Ich würde ihn dafür einfach neben das Aquarium stellen, mit einer kleinen Pumpe Wasser hinein pumpen und das überlaufende Wasser zurück ins Aquarium laufen lassen.
Vielen Dank für Eure Antworten,
viele Grüße
Jonathan
ja, auch wenn man es nicht für möglich hält: der Winter kommt bestimmt!
Auch wenn ihr mich zerreißt, mache ich mir langsam gedanken über den Winter.
Speziell über die Überwinterung von mehrjährigen Pflanzen die in Hydrokultur/Kies stehen.
Aktuell habe ich etwa 30 Erdbeeren in kleinen Plastiktöpfen in einer NFT Rinne stehen. Diese sind teilweise Ableger von diesem Jahr, teilweise gekaufte Pflanzen aus diesem Frühjahr.
Auserdem hab ich noch eine Johannisbeere und eine Heidelbeere angeschlossen (aktuell leider noch in Erde).
Wie kann man diese Pflanzen denn am besten überwintern. Das System ist komplett "Freiland".
Soll man das System bis zur Frostzeit weiterlaufen lassen? Aber was ist dann?
Alle Erdbeeren raus und in einer Ecke des Gartens auf den Bodenstellen? Abdecken?
Gibt es von einem Erfahrung oder Ideen, wie man die Überwinterung von mehrjährigen Pflanzen hinbekommt. Insbesondere Erdbeeren brauchen ja schließlich Frost um im nächsten Jahr wieder zu Fruchten.
System: komplett Freiland, 1000-3000l (aktl. 1500l), 2 NFT-Rinnen je 2m, 2m^2 Ebbe-Flut-Tische, Radial-Flow-Filter + 200l Helix, (aktuell keine Fische)
Ich hoffe, jemand hat eine gute Idee oder schon Erfahrung.
ich bau bereits an meinem Terrarium-Aquaponik-System und habe ein kleine Frage:
hat jemand eine Idee wie man eine Art "schwimmendes Siphon" bauen kann?
Mein Sumpfist oberhalb des Terrariums, so dass Feststoffe mit dem Wasser nach oben gepumpt werden, und dann dort bleiben und das Wasser durch Pflanzbeete nach unten fließen kann, die terrasenartig an den Seitenwänden des Terrariums angebracht sind. Dadruch erhalte ich ungefähr ein Pfanzbeetvolumen von insgesamt 210L plus zusätzliches Volumen im Sumpfbecken, was ich halbieren werde und dort Wasserkastanie und Wasserspinat auf kleinen "Inseln" anpflanzen werde. Das Sumpfbecken hat die Maße 80x60x15 (LxBxH) in diesem Sumpfbecken soll ein Siphon sein, das erst nach oben schwimmt und dann ab einem gewissen Wasserstand nach unten sinkt und dann leerläuft. Natürlich kann man auch ein normales Siphon benutzen und den Sumpf durch die Schwerkraft leerlaufen lassen, durch 4mm Schläuche, die recht einfach angebracht werden können. Leider ist das die unelegante Lösung.
wie schon in meinem Vorstellungsthread erwähnt wohne ich momentan noch in München, möchte aber umziehen, u.a. um mein Aquaponikprojekt umsetzen zu können. Gestern habe ich eine Immobilie besichtigt, die mir generell sehr zusagt.
Es befinden sich jedoch direkt am Grundstück Nachbarn und ich mache mir etwas Sorgen, dass sich diese durch die Pumpe(n) gestört fühlen.
Könnt ihr mir sagen mit welcher Lautstärke zu rechnen ist? Ich bin gerne auch bereit etwas mehr Geld für leise Technik zu investieren. Habt ihr diesbezüglich Empfehlungen?
Hallo,
nachdem die Planungsphase und die Übersiedlung jetzt über ein Jahr in Anspruch genommen hat, haben meine Freundin und ich jetzt endlich unser Aquaponik-Projekt gestartet. Aus Platzgründen haben wir uns für eine Aquarium-Variante im Wohnzimmer entschieden. Die Pflanzen werden in einem NFT-System wachsen.
Das Aquarium fasst 200l. Als Besatz werden erst einmal normale Zierfische dienen, also vorerst mehr dekorativ als Nutzfisch.
Zu aller erst habe ich einmal den Unterkasten verstärkt. Dabei handelt es sich ursprünglich um einen TV-Unterschrank. Nachdem wir aber kein besonderes Vertrauen in die Tragfähigkeit von dem Ding hatten, habe ich mich daran gemacht den Kasten innen noch mit Vollholz-Brettern zu verstärken. Sollte doch bei weitem halten, was meint ihr dazu? (Becken ist gefüllt und der Kasten steht noch, schaut also gut aus.)
Die Absaugung der „Nährstoffe“ aus dem Aquarium passiert durch ein Rohrsystem aus Wasserleitungsrohren (Durchmesser ca. 20mm). Das ist im Kiesboden verlegt und wird durch den Aquarium-Filter (Eheim Außenfilter mit 950L/h Pumpleistung) angesaugt.
Für die Pflanzen wird ebenfalls ein Wasserleitungsrohr (Durchmesser ca. 200mm) verwendet. Das wird an einem nahe liegenden Fenster befestigt, damit die Pflanzen auch genügend Licht bekommen. Die Pflanzen werden über Netztöpfe eingehängt. Das Wasser strömt an der einen Seite ins Rohr ein, und auf der anderen Seite über einen Schlauch wieder zurück ins Aquarium.
Derzeit läuft das Becken noch wie ein klassisches Aquarium erstmal ein, damit sich die Bakterien entsprechend entwickeln können. Die Absaugung durch den Boden läuft bereits und schaut vielversprechend aus.
Nachdem meine Freundin große Angst davor hat, dass das Aquarium plötzlich übergehen könnte und dann das Wohnzimmer unter Wasser steht, werde ich mir da auch noch eine Sicherung einfallen lassen. Da bin ich aber noch am Tüfteln wie ich das am elegantesten lösen kann…
Die nächsten Schritte werden wie folgt aussehen:
- Einsetzen erster Fische ins Aquarium
- Befestigen und Verschlauchen des NFT-Rohres
- Einsetzen von Gewürzpflanzen als ersten Testlauf für das System
Wie habt ihr eure Systeme abgedichtet? Vertragt sich Aquarium-Silikon mit den Pflanzen, oder nehmen wir dann damit jede Menge an Weichmachern oder sowas zu uns?
Ich freue mich über jede Menge Kommentare, Meinungen und Vorschläge zur Verbesserung!
ich plane im Moment eine Aquaponik-Anlage für mein ca 12m² Gewächshaus.
Für den Fischpart habe ich im Moment zwei IBC-Behälter eingeplant und für den Filter ein 300l Regenfass. Diesen möchte ich etwas überdimensionieren, um mehr Fische besetzen zu können.
Der Besatz soll aus O. niloticus und Clarias gariepinus bestehen ( Oder Zander und europ. Welse wegen der höheren Kälteresistenz) . Je eine Art pro 1000l Becken.
Zum Starten des Systems würde ich Wasser aus unserem Gartenteichfilter verwenden, um gleich einen großen Schwung Bakterien mit einzubringen.
Der Planzenteil soll im Beet aus verschiedenen Sorten bestehen (Thomaten, Gurken, ....). Zusätzlich möchte ich die Rohrleitungen vom Rücklauf in die Fischbecken anbohren und Pflanzkörbe für Salatpflanzen einbringen.
Geh ich richtig in der Annahme, dass ich dafür ca 2m² Substrat für die Pflanzen brauche? Kann ich auch den Pflanzenteil vergrößern (bessere Filterleistung--> höhere Besatzdichte)?
ich möchte diesen Thread nutzen und mich kurz bei euch vorzustellen.
Ich heiße Jonathan, komme aus München, bin 31 Jahre alt und vor ca. einem dreiviertel Jahr auf das Thema Aquaponik gestoßen. Warum ich das Ganze faszinierend finde muss ich euch vermutlich nicht erklären ;)
Im Moment wohne ich (noch) ziemlich zentral in München, was es mir mangels Garten leider unmöglich macht ein großes System aufzubauen.
Ich gehe davon aus im nächsten Jahr umzuziehen und dann Platz für ein Gewächshaus zu haben. Die Zeit bis dahin nutze ich um mich intensiv in die Materie einzuarbeiten, ich konnte es aber nicht lassen mein 60L Aquarium umzubauen, hier ein paar Bilder davon: https://www.dropbox.com/sh/t4betg1rqp9qg...WvGr82da#/
Auf einen regen Austausch,
viele Grüße
Jonathan
ich betreibe seit ca. 1.5 Jahren ein kleines indoor "Keller" aquaponik system. Da ich ein IT Heini bin wollte ich erst mit maximaler Automatisierung loslegen, habe mich aber dann doch für einen leichtgewichtigen Start entschieden, was rückblickend auch eine sehr gut Entscheidung war.
Da ich irgendwann die Systemdynamik glaubte verstanden zu haben, habe ich dann begonnen bestimmte Werte automatisch zu erfassen:
- Wassertemperatur
- Raumtemperatur
- Luftfeuchtigkeit
- Helligkeit
- CO2 Konzentration in der Luft
- Stromverbrauch des gesamten Systems
- VOC Konzentration in der Luft
Die Wasserwerte messe ich derzeit sporadisch manuell mittels Tröpfchen test:
- pH
- NO2
- NH3
- PO4
- Eisen
Ich wollte jetzt den nächsten Schritt machen und auch diese Werte automatisch ermitteln. Für die pH Messung habe ich mir folgenden Sensor bestellt und warte nun auf die Lieferung:
in Verbindung mit einer handelsüblichen pH probe von ebay für 25 € oder so.
Bei www.atlas-scientific.com gibt es noch DO und ORP Sensoren, die theoretisch ebenfalls mit dem benannten Sensor funktionieren müssten.
Des weiteren hatte ich mehrfach Probleme mit einer verstopften Leitung, z.b. durch Schnecken die sich dort wohl zu fühlen scheinen. Daher dachte ich noch an einen Durchflussmengensensor.
Welche Messungen führt ihr regelmäßig durch und welche Sensoren verwendet ihr dafür?
Habt ihr schon was von dem Fisch gehört ?
Auch "Drachenfisch" genannt.
Ist ein Kaltwasserfisch der auch optisch sehr ansprechend ist.
Denke aber als Speisefisch taugt der nicht...
Habe den gerade in einer Stockliste gesehen...
Verkaufen demnächst Teile unserer alten Zuchtanlage.
Einfach zu klein geworden, oder die Anforderungen zu groß.
Es sind Stahlgestelle für 2 Becken á 100x50x50cm.
Die Becken würde ich gerne komplett mit dem Gestell verkaufen.
Wir dachten an VB 75€ für 2 Becken und das Gestell.