weiß gar nicht genau was ich über mich erzählen soll :blush:
also ich bin 20 Jahre jung, und habe mir vor ca. einem Jahr ein Aquarium gekauft.
Es war ein gebrauchtes, da passt so 100l rein, ich denke für den anfang reicht es.
ich habe einige Neonfische, Welze und Guppies. Und natürlich Pflanzen und so ein paar Figürchen. Also so einen Taucher und eine Schatztruhe.
Ich kam durch mein Stammforum erst seid gestern Morgen mit dem Thema der AP in Kontakt und habe mich fast ununterbrochen nur noch damit beschäftigt, bis ich dann schulssendlich auf euer Forum gestossen bin.
Dadurch dass ich ein sehr grosses Spektrum an Interessensfelder habe, bin ich schon mal nebenbei (Mondbasis) mit dem Thema in Berührung gekommen, doch erst jetzt ist der Funke übergesprungen und das Interesse vollends gewäckt worden.
Dies kommt dadurch da ich eigentlich aus der Prepperszene stamme und der Nutzen des AP eine gute Lösung auf viele Probleme der Eigenversorgung bietet. Bisher habe ich mich mit Ackerbau und Viehzucht beschäftigt und konnte dadurch dass ich mich mit einem Arbeitskollegen zusammen getan habe (Hobby Biobauernhof) viel an Erfahrung gewinnen. Nun soll das AP noch als Erweiterung dazu kommen.
Da ich seid Jahren ein eigenes Aquarium in unserer Stube habe, sind Nitrat, Nitrit oder Ph Werte keine Fremdwörter für mich. Auch wenn ich nur Zierfische (Skalare und dieverse Welse) bisher als Wohnstubendekoration hielt. Und weil es so schön entspannend ist ihnen beim rumschwimmen zu zu sehen. :D
Die Idee Pflanzen auf kleinstem Raum, zur Not sogar im Keller an zu bauen und dabei Essbare Fische zu züchten. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten, die meine Begeisterung so richtig anfachen.
So plane ich nun in kürze mit einem IBC Wassertank zu starten um erste Erfahrungen zu sammeln. Vorher werde ich mich natürlich weiter und ausgehender mit der Theorie auseinander setzen.
Im Vordergrund steht bei mir ganz klar die Autarkie. Somit steht schon fest dass ich meine Pumpe mit alternativer Energie zum laufen bringen möchte. Sicher ein Doppelsystem aus Windkraft und Sonnenennergie.
Als Fisch kommt da natürlich nur ein Wolle spendende und Eierlegende Vollmilchsau in frage. :D
Das heisst, ein Robuster Fisch der sowohl ein Kaltwasserfisch ist, der jedoch auch einiges an Temperatur ab kann. Er sollte sich gut vermehren lassen können, essbar sein und zudem unagressiv und bescheiden in seiner Nahrungswahl sein.
Am liebsten wäre es mir wenn ich ganz auf Pellets verzichten könnte und die Nahrung selbst herstellen könnte.
Sicher alles Anforderungen die schon tausende male in euerm Forum durch diskutiert wurden und als Standartfrage von jedem Neuling gestellt werden. :rolleyes:
Soweit erstmal von mir aus zu dieser frühen Morgenstunde.
Ich würde hier gern mal einen Messgeräte Thread starten um Interessierten (darunter auch mir :D ) einen Überblick zu verschaffen was es so gibt und wie die Erfahrungen damit sind, wenn ihr möchtet gern auch den Preis.
Ich richte mich dabei an die erfahrenen User die auch ein bischen was erzählen können
Ich selber bin gerade am abwägen was für das diesjährige Projekt wohl am schlausten wäre. Folgendes ist ja für uns relevant( gern auch ergänzen :) )
Hallo Kollegen Aquaponiker,
ab wann bzw. ab welchen Temperaturen kann man Goldfische, Koi und Karpfen gefahrlos in das AP einsetzen? Das AP steht draußen in einen Foliengewächshaus.
Gruß
m86m
Seit einiger Zeit spiele ich mit dem Gedanken mit einem aquaponischen System oder einem reinen Fischzucht system in IBCs anzufangen. Wir haben hier ideale Bedingungen mit einem rauschenden Mühlbach mit Gefälle, gutem Wasser, einem intakten See und einem ruhigen Gewässer hinterm Mühlbach.
Das einzige was mich momentan hindert ist vor allem eine ethische Komponente: Bisher waren meine Gedanken dazu, ein IBC-System zu schaffen wo klares Mühlbachwasser reingeleitet wird, und dann wieder rausgeht, um Forellen drin zu züchten, und das auch sauber zu betreiben. Gleichzeitig finde ich artgerechte Tierhaltung unter dem Gesichtspunkt "Und was sagt der Fisch dazu?" wichtig, sprich, das es den Tieren gutgeht. Und damit meine ich nicht unbedingt in erster Linie Besatzdichte sondern eher...hmmm....den Rest :-).
Ich würde gerne von euch wissen wie ihr damit umgeht, ob ihr da ein Augenmerk drauf habt, obs euch schlicht egal ist, oder aus welchen Gründen ihr das vernachlässigt oder wie ihr artgerechte Haltung in der IBC-Haltung von Fischen fördert.
Mein Ansatz ist, das ich sehr gerne endlich anfangen will, aber für mich diese Auseinandersetzung (v.a. mit mir selber) vorher abgeschlossen haben will, oder zumindest zu einer eindeutigen Position gelangen will.
Hey,
seit etwa 3 jahren betreibe ich ein Ap in der Küche. Mir war eine Umsetzung in einer Wohnung wichtig. Aquaponik soll auch in kleinen Räumen machbar sein! Dafür war die vertikale Bepflanzung obligatorisch (3 S-förmig angeordnete Abflussrohre, das untere habe ich mittlerweile durch ein länglichen Balkonblumenkasten ersetzt) und die Integrierung des 250L Aquariums in den Küchenmöbeln. Des weiteren ist ein zweites 60L Aquarium am AP angeschlossen. Das ermöglicht mir Jungfische von den Großen zu isolieren. Die Pflanzen werden mit einer 125W Pflanzenlampe und die Fische mit einer 18W Neonröhre beleuchtet.
2013
Meine Erfahrungen in Kurz: Pflanzen: Ich habe fast alle Nutzpflanzen durch Zierpflanzen ersetzt. Der Grund liegt weniger im Nährstoffgehalt des Wassers, sondern mehr an der Lichtintensität der Lampe. Die meisten (fast alle) Nutzpflanzen die in einem Aquaponik wachsen können brauchen unmengen an Licht um bestens gedeihen zu können. Ich bin nicht gewillt so viel Strom zu verschwenden. Allgemein finde ich die Verwendeung von Pflanzenlampen verschwendung von Energie.
Die Ziehrpflanzen die sich in unseren Wohnungen etabliert haben kommen meist aus tropischen Gebieten. Sie brauchen weniger Licht, da der dichte Tropenwald wenig Licht durchlässt (etwa 2-5%). Diese sind hervorragend für IndorAquaponiks geeignet, wenn kein pflanzlicher Ertrag angestrebt wird.
Nur die Minze lasse ich stehen. Sie wächst langsam, wenn wenig und schnell, wenn viel Nährstoffe im Wasser sind. So eine Art Indikatorpflanze.
Des weiteren stecke ich gerne austreibende Zwiebeln ins System. Das austreibende Grün ist wie Schnittlauch zu verwenden.
Von der Qualität (Geschmack) der Minze und auch des Zwiebelgrüns sind sie nicht mit dem bekannten Geschmack zu vergleichen. Es fehlt Licht!
Da ich fast nur noch Zimmerpflanzen im System habe, denke ich darüber nach die Lampe vollständig abzuschalten.
Meine Pflanzen: Grünlilie, Begonien, Kletterfeige, Efeu (wächst nicht gut), Avocado, Litschi, Pferfferminze, Rossminze, Weihnachtskaktus, Blattfahne, Zwiebeln,... die haben sich in den letzten drei Jahren durchgesetzt!
Im ganzen eine schöne anzusehende Wandbegrünung!
Fische: alles Super... hatte 20 Niltilapias auf 250L (+60L) und nahm immer den größten raus. Mit dem Fischfutter experimentiere ich gerade rum. Ich hatte am Anfang noch jede Woche das Wasser getestet. Es ist alles stabil für die Fische. Schwankungen werden durch schnelleres Wachstum der Pflanzen kompensiert.
Unsere WG ist bereitz als Grüne WG bekannt. Leute reißen die Augen auf, wenn sie die Pflanzen erblicken und staunen noch mehr, wenn sie das Aquarium finden. Was nicht versteckt ist, aber es vermutet da keiner ein Aquarium. Das töten von Lebewesen ist ein heitles Thema bei uns Studenten und dieser Akt des Tötens passt in unserer Kultur nicht in die Küche. Die Fische beim Angeln im Freien zu töten ist für viele kein Problem, aber in der eigenen Küche ein unvorstellbares Ding. Wir tuns.
In meiner Batchelorarbeit versuchte ich den Nährstoffmangel, der in vielen Aquaponiks vor zu finden ist durch Mykorrhiza zu kompensieren. Funktioniert teilweise. Es bietet sich aber nur für Aquaponiks wo die Wurzeln nicht dauerhaft unterwasser stehen.
Moin,
ich vermittle gerade für einen Kollegen einige überzählige Fische:
abzugeben sind Jungfische des Red Nile Tilapia (Oreochromis niloticus). Stückgewicht ca. 3 g, Länge etwa 1-2 cm. Genetisch gehen die zurück auf den Til-Aqua Bestand in Holland ("All Male" ;) )
Die Tiere sind kerngesund, gut genährt, der Elterntierbestand verfügt sogar über Gesundheitszertifikate einer Veterinärbehörde.
20 Fische werden in einem speziellen Fischtransportbeutel, der mit technischem Sauerstoff aufgeblasen wird, professionell verpackt. Der Beutel wird dann lichtdicht in einen Umkarton gelegt. Übergabe des Kartons ist individuell nach Absprache in Bremen. Derartig verpackt ist ein Weitertransport locker für weitere 24 h möglich, also quer durch Deutschland. Pauschalpreis für dieses Paket sind 50 Euro. Kleinere Stückelung nur ungerne, mehr Tiere sind möglich. Übergabe sollte in den nächsten 1-2 Wochen erfolgen.
Ein aktuelles Foto der Fische ist angehängt, weitere Bilder (auch grösserer Exemplare des gleichen Bestandes) findet ihr hier.
Hallo liebes Forum, die Vegetationsperiode in unseren Breiten naht und ich plane gerade mit einem Mitstreiter unsere erste Anlage.
1000L IBC mit Karpfen->biofilter-> growbeds->towers
Wir wollten zwecks stabiler Nitrifikation einen BIO-filter a la Tracy Holz verwenden:
Zwischengeschaltete Regentonne mit oberflächereichem Substrat zb Bioballs oder Filtermatten. Dann können wir im Pfalnzbecken rumwursten ohne direkt einen Bakterien genozid und Ammonium/Nitrit peak zu verursachen.
Wenn man jetzt allerdings nicht mehr die Kiesbetten als Bakterienfläche kalkuliert wird es schwierig die Fisch und Futtermenge an die Pflanzenmenge anzupassen, hat da einer ne Idee?
Zusätzlich erschwert wird das ganze noch dadurch dass wir ein paar von diesen vertical Towers testen wollten :D
Hinzu kommt ja noch dass alle Pflanzen anders zehren..
Hey ihr Spezies,
Für alle die gern die Feststoffe im System lassen wollen und kein Problem mit dem Sauerstoffeintrag haben, hab ich da vielleicht was gefunden. Das gute stück heisst Geotube und ist quasi ein großes permeables Wasserkissen. Man pumpt also die Brühe hinein und durch den Stoff sickert das reine Wasser wieder hinaus. Nun wird man schlecht an "geotextile Stoff" ran kommen ... vielleicht hat aber noch jemand ne andere Idee was man anstatt nehmen könnte.
Wenn man also aus nem preiswerten aber engmaschigen Stoff ne große Tüte nähen würde und die per Schwerkraft mir Systemwasser füttert sollte das doch zu machen sein. In Kombination mit nem Sedimenter oder nem Bogenfilter wär das doch ne spannende Sache.
Laut Artikel können die Feststoffe in dem Sack verbleiben und so dauerhaft Nährstoffe abgeben. Die Frage ist wie das mit der Produktion von feinsten Partikeln ist, die auf Dauer Schäden an Kiemen verursachen können.
Bis auf weiteres leider aus sozialen und finanziellen Gründen zurückgestellt. Stattdessen gehts hier auf dem Balkon in die erste Saison: AP auf dem Balkon
Hallo zusammen.
Nachdem ich jetzt eine Weile hier gelesen habe möchte ich gerne einen konkreten Plan entwickeln um mein erstes System aufzubauen. Nach einigen Überlegungen ist der bestehende Gartenteich wohl der beste Platz. Die Frage ist nun wie dieser Modifiziert werden muss, damit das ganze funktioniert.
Zur Zeit fasst der Teich ca 8000 bis 10000 Liter Wasser und ist an der Tiefsten stelle nur ca 55 cm Tief. Für den Winter also schon einmal nicht geeignet. Deshalb würde ich gerne jetzt im bestehenden Teich ein Testsystem aufbauen und dann im laufe des Jahres den Teich so modifizieren, dass eventuell zwei Becken entstehen (je nachdem für verschiedene Fische, oder eines als Sumpf)
Dabei muss er nicht so groß bleiben. Ich habe mir bisher ca 5000 Liter vorgestellt.
Die Beete werden daneben platziert und sollten im Ebbe Flut System betrieben werden.
Wird es ein Problem geben, wenn ich erst einmal wenige Fische und ein kleines Beet mit dem vielen Wasser kombiniere? Wäre es klüger den Teich gleich umzubauen?
Ich werde meine weitere Planung hier dokumentieren. Dafür muss ich allerdings erst einmal noch einiges Lesen ;)